
Adrian Meronk holt sich mit einer 68er Schlussrunde in St Andrews den Sieg bei der Alfred Dunhill Links Championship. Casey Jarvis verspielt seine Führung.
Meronk dreht das Finale auf dem Old Course
Adrian Meronk hat die Alfred Dunhill Links Championship 2026 gewonnen. Der Pole spielte zum Abschluss eine 68er Runde (-4) und kam mit insgesamt 268 Schlägen auf 20 unter Par. Am Ende hatte er zwei Schläge Vorsprung auf das Duo auf dem geteilten zweiten Platz. Die Finalrunde wurde auf dem Old Course in St Andrews gespielt. Laut GolfMagic war Meronk nach dem Sieg zu Tränen gerührt. Das Portal ordnet den Erfolg als seinen ersten Titel auf der DP World Tour seit mehr als drei Jahren ein.
Seine Runden von 71, 66, 63 und 68 Schlägen zeigen, wie er sich durch die Woche gearbeitet hat. Vor dem Finaltag lag er auf 16 unter Par und damit zwei Schläge hinter dem Führenden. Nach der dritten Runde hatte Meronk laut Yahoo Sports gesagt: „Es ist schön, hier zu stehen. Ich war schon eine Weile nicht mehr in dieser Position."
Jarvis verspielt die Führung
Casey Jarvis aus Südafrika war mit 18 unter Par als Führender in den Finaltag gegangen. Laut Sky Sports war er auf der Jagd nach seinem dritten Titel auf der DP World Tour in dieser Saison. Am Sonntag kam er allerdings nicht über eine even-Par-Runde von 72 Schlägen hinaus. Damit blieb er bei 18 unter Par stehen und musste sich den zweiten Rang teilen. Mit ihm auf T2 liegt der Däne Niklas Norgaard Møller, der wie der Sieger eine 68 notierte.
Fleetwood stürmt mit einer 64 nach vorn
Die beste Runde unter den Top 25 gelang Tommy Fleetwood. Der Engländer spielte zum Abschluss eine 64 (-8) und verbesserte sich damit auf den geteilten vierten Platz bei 17 unter Par. Diesen Rang teilt er sich mit dem Schotten Michael Stewart, der mit einer 66 ebenfalls stark abschloss.
Mit jeweils 16 unter Par folgen zwei weitere bekannte Namen auf T6. Brooks Koepka schaffte zum Abschluss eine 66, Lokalmatador Robert MacIntyre eine 68. Der Belgier Thomas Detry lag nach drei Runden noch in Schlagdistanz zur Spitze. Mit einer 72 im Finale landete er bei 15 unter Par allein auf Rang acht. Die Top 10 komplettieren die Südafrikaner JC Ritchie und MJ Daffue mit jeweils 14 unter Par.
Rückschläge für Jordan und Olesen
Für Matthew Jordan lief der Finaltag dagegen schlecht. Der Engländer ging gleichauf mit Meronk auf 16 unter Par in die Schlussrunde. Nach einer 75 rutschte er jedoch auf den geteilten elften Platz ab. Auf dem geteilten elften Platz stehen unter anderem auch Connor Syme, Jose Luis Ballester und Ollie Schniederjans.
Matthew Fitzpatrick beendete das Turnier mit einer 72 bei 12 unter Par auf dem geteilten 17. Rang. Ebenfalls auf T17 landeten Calum Hill und Sebastian Söderberg. Alex Noren verbesserte sich mit einer 69 noch auf den geteilten 23. Platz.
Ohne deutschsprachige Spieler in der Spitze
Aus deutscher Sicht gab es in St Andrews diesmal wenig zu feiern. Unter den Top 25 der Alfred Dunhill Links Championship findet sich kein Spieler aus Deutschland. Für das Golfpublikum im deutschsprachigen Raum stand daher der Kampf an der Spitze im Mittelpunkt. Dort setzte sich mit Meronk ein Spieler durch, der sich wieder als Siegertyp auf der DP World Tour zurückmeldet.
Zum vollständigen Leaderboard der Alfred Dunhill Links Championship 2026
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